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Ökologisch bauen: Der Strohbau
Der Strohballen-Baustil ist in Regionen entstanden in welchen es kaum Holz und dafür aber umso mehr Trockenheit. Wer wirklich aus Stroh baut sollte große tragende Wände jedoch mit Zement verkleiden. Bei der Verwendung von Stroh wird immer eine Holzkonstruktion aufgesetzt die den Rahmen des ganzen bildet. Dann werden Platten über das Stroh geschraubt, die dann nach belieben verputzt werden können.
Das Stroh wird nach und nach in die Konstruktion eingesetzt und dann mit Holz oder Bambus befestigt. Bei tragenden Wänden kommen außerdem Spanngurte zum Einsatz.
Das ungewöhnliche am bau mit Strohballen ist die Wandbreite die dabei entsteht. Das ist zunächst etwas. Außerdem kann man auch nicht so viele Stockwerke übereinander bauen, da die Last sonst einfach zu groß wird. Wer sich wirklich für solch eine ökologische Bauvariante entscheidet, der sollte in den Sommermonaten bauen, denn das Stroh sollte natürlich auf keinen Fall Nass werden.
Außerdem muss man vorsichtig an der Baustelle sein denn bei solchen Bedingungen besteht oft die Gefahr dass sich das alles entflammt. Der Trend entwickelt sich eben auch bei der Architektur wieder hin zu mehr Natürlichkeit. Früher ging es ja auch dass man mal eben so aus Stroh, Holz und Lehm ein Haus gebaut hat.
Die wichtigste Eigenschaft an so einem Haus ist ganz einfach seine Natürlichkeit. Hier gibt es keine Schadstoffe die die Gesundheit negativ beeinflussen könnten. Mittlerweile gibt es auch keine Probleme mehr mit der Baugenehmigung. Strohballenhäuser sind in Deutschland zugelassen. Allerdings braucht man eine Zulassung.
Vor allem für Menschen mit vielen Allergien lohnt sich diese bauweise sehr. Denn beim Stroh hat weder Schimmel oder Feuchte eine Chance. Auch ein Tierbefall ist völlig auszuschließen und unbedenklich.




