Die Serpentine Gallery im Londoner Hyde Park

Serpentine Gallery London, Quelle: hisforhan_flickr
Die Londoner Serpentine Gallery im Hyde Park ist eine künstlerische Attraktion. Jedes Jahr sucht außerdem Julia Peyton-Jones, die Direktorin der Galerie, einen internationalen Architekten aus der einen temporären Pavillon entwerfen darf, welcher dann in den Sommermonaten für Veranstaltungen und als Café genutzt wird. Dieses Jahr wurde diese Ehre dem berühmten Schweizer Architekten Peter Zumthor zu teil. Er entwirft den inzwischen 11. temporären Pavillon und möchte dort nach eigener Aussage einen „Raum für Kontemplation“ schaffen, zusammen mit dem einflussreichen niederländischen Landschaftsgärtner Piet Oudolf.
Normalerweise spricht der Architekt nicht gern ausschweifend über seine schlichten meist asketisch und kontemplativ wirkenden Bauten. Berühmte Beispiele sind das Thermalbad in Vals in der Schweiz oder die Bruder-Klaus-Kapelle in Wachendorf in der Eifel. Doch diesmal, bei seinem ersten Auftrag in Großbritannien hat er sich etwas mehr geäußert. Er wolle einen „ hortus conclusus“ schaffen, ein „Garten im Garten“, welcher versteckt im Innern des Pavillons liegt und für die Besucher nur über einen dunklen Tunnel zu erreichen ist und von Piet Oudolf angelegt wird.
Das Äußere des Pavillons wird eine schwarz verputzte Holzkonstruktion sein, die eine Bühne oder eine Art Folie für den Garten mit Blumen und Licht im Inneren ist. Man betritt den Garten durch eine der Eingänge, welche jeweils in dunklen Tunneln münden bis man dann zum Garten kommt, einen Ort „der von der Welt des Lärms und der Gerüche Londons abstrahiert ist.“ Es soll eine intensive und unvergessliche Erfahrung für die Besucher werden.




